Ganz einfach:
So berechnen Sie die neuen Pflegegrade schon jetzt

neues Strukturmodell

 

Exklusive Arbeitshilfen für die stationäre Pflegedienstleitung

 

2016 kommt sehr viel Arbeit zu auf Sie als PDL!

Denn Sie müssen sich mit gleich 2 Mammutprojekten befassen:

1. der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und der neuen Pflegegrade ab dem 1.1.2017 (NBA)
2. der Implementierung der vereinfachten Pflegedokumentation (Strukturmodell, SIS)

Jetzt diese 3 Gratis-Arbeiotshilfen sichernDas bedeutet eine ganze Menge zusätzliche Arbeit für Sie, denn Ihre Mitarbeiter müssen natürlich in beiden Themen geschult und eingearbeitet werden.

Ich kann Sie aber beruhigen: Wenn Sie sich als PDL jetzt bereits dieser beiden Mammutaufgaben annehmen. wird Ihnen das die Umstellung ganz entscheidend erleichtern.

Das Gute daran: Wir unterstützen Sie nach besten Kräften dabei. Sogar kostenlos, zum Beispiel mit unserer Spezialausgabe „So berechnen Sie schon jetzt die neuen Pflegegrade“.

Warum es so wichtig ist, bereits jetzt die Umstellungen in Angriff zu nehmen, verrate ich Ihnen gleich noch. Und wie Sie bei der Vorbereitung gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen, das erfahren Sie später auch!

Das sind die Neuerungen und Vorteile des neuen Pflegebedüftigkeitsbegriffs – NBA

Lassen Sie mich zunächst auf die Vorteile und Neuerungen von NBA und dem Strukturmodell eingehen.

NBA steht übrigens für das Neue Begutachtungsassessment, das mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt wird.

Der Begriff „Pflegebedürftigkeit“ meinte bisher vor allem körperliche Beeinträchtigungen. Bewohner mit kognitiven oder psychischen Veränderungen kamen deswegen häufig nicht in höhere Pflegestufen, obwohl beispielsweise in Folge einer Demenz ein erheblicher Pflege- und Unterstützungsbedarf vorlag.

Das ändert sich nun, sodass der erhöhte Betreuungsaufwand etwa bei Bewohnern mit demenzieller Erkrankung auch angemessener bezahlt wird.

Eigenanteil steigt nicht mehr – Streit mit Angehörigen entfällt

Jetzt testenZudem steigt der vom Bewohner zu leistende Eigenanteil zukünftig nicht mehr bei einer Höherstufung. Der Eigenanteil wird also immer derselbe sein, egal in welchen Pflegegrad man eingestuft wird.

Dadurch entfallen unangenehme Streitigkeiten mit Angehörigen, die sich manchmal vehement gegen eine eigentlich notwendige Höherstufung des Bewohners gewehrt haben, weil dadurch eben auch der zu zahlende Eigenanteil stieg. Das gehört nun bald der Vergangenheit an.

5 Pflegegrade ab 2017

Aufgrund der Umstellung lassen sich die verschiedenen Pflegesituationen nicht mehr in 3 Pflegestufen darstellen. Deswegen wird es ab 2017 5 Pflegegrade geben.

Bei der Begutachtung durch den MDK wird dann nicht mehr isoliert der körperliche Hilfebedarf erfasst. Der Fokus des Gutachters liegt auf den Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit bzw. den Fähigkeiten des Bewohners.

Die Beurteilung im Rahmen des Neuen Begutachtungsassessments (NBA) nimmt der Gutachter in den folgenden 6 Bereichen vor:

Die 6 Themenbereiche des NBA
1. Mobilität
2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
4. Selbstversorgung
5. Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte.

Mehr Informationen zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff erfahren Sie hier »

Pflege setzt künftig früher ein

Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff werden Leistungen der Pflegeversicherung künftig deutlich früher ansetzen.

In Pflegegrad 1 werden beispielsweise Menschen eingestuft sein, die zwar noch keinen erheblichen Unterstützungsbedarf haben, aber z. B. eine Pflegeberatung, eine Anpassung des Wohnumfelds (barrierefreies Bad) oder Leistungen der allgemeinen Betreuung benötigen.

Diese Menschen werden sicherlich noch mehrheitlich ambulant versorgt werden. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass auch Sie in der Einrichtung künftig Bewohner mit Pflegegrad 1 betreuen werden.

Was passiert mit Bewohnern, die bereits eine Pflegestufe haben?

Im Gesetz wird geregelt, dass Bewohner, die bereits Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen, automatisch in das neue System übergeleitet werden.

Ihre Bewohner müssen keinen neuen Antrag auf Begutachtung stellen. Somit wird unnötiger Aufwand bei den Betroffenen, aber auch den Einrichtungen selbst vermieden.

Die Überleitung in die 5 Pflegegrade wird folgendermaßen funktionieren:

Jeder, der bereits Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält, bekommt auch weiterhin in zumindest gleichem Umfang Leistungen.

In der Praxis wird das wie folgt aussehen:

Liste Bewohner mit ausschließlich körperlichen Einschränkungen werden automatisch in den nächsthöheren Pflegegrad übergeleitet.
Liste Menschen mit geistigen Einschränkungen sollen automatisch in den übernächsten Pflegegrad übergeleitet werden.

Künftige Leistungen in der Pfdlegeversicherung
Quelle: „Stationäre Pflege aktuell“

Praxisbeispiel:

Ihre Bewohnerin Frau Mader hatte einen Apoplex und ist infolgedessen halbseitig gelähmt. Sie ist derzeit in Pflegestufe II. Nach dem PSG II wird sie dann ab 2017 in den Pflegegrad 3 übergeleitet.

Frau Schulze ist hingegen demenziell verändert. Derzeit ist sie in der Pflegestufe I. Da bei Änderungen der geistigen Einschränkung automatisch ein Pflegegrad übersprungen wird, wird sie von Pflegestufe I in den Pflegegrad 3 überführt.

Beide Bewohner haben keine Leistungseinschränkungen. Frau Schulze bekommt künftig sogar mehr Leistungen.

Mehr praktische Beispiele erhalten Sie hier »

So berechnen Sie schon jetzt die neuen Pflegerade

Unsere kostenlose Spezialausgabe „So berechnen Sie schon jetzt die neuen Pflegegrade“ unterstützt Sie bei der Einführung des neuen Begutachtungsinstrumentes zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit (NBA).

Jetzt die Spezialausgabe „So berechnen Sie schon jetzt die neuen Pflegegrade“ gratis anfordernVor allem erleichtern die Übersichten Ihnen und Ihren Fachkräfte die Umgewöhnung an die neue Systematik, denn auch zukünftig wird Ihre personelle Besetzung von Ihren Pflegeeinstufungen abhängen.

Daher ist es wichtig, dass Sie ab Tag 1 des NBA für gute Einstufungen sorgen und deshalb schon vorher die Pflegestufen aller Bewohner in die neuen Pflegegrade umrechnen!

Je früher Sie das machen, desto eher verinnerlichen Sie und Ihre Mitarbeiter die neue Systematik. So punkten Sie später im Kontakt mit den Gutachtern mit stichhaltigen Argumentationen und überzeugen kritische Angehörige.

Die Spezialausgabe „So berechnen Sie schon jetzt die neuen Pflegegrade“ wird Ihnen dabei eine wertvolle Hilfe sein!

Vorteile für Ihre Bewohner und für Sie

Sie sehen am beispiel oben, dass der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff Ihnen und Ihren Bewohnern viele Vorteile bringt.

Da es Anfang 2017 damit losgehen soll, müssen Sie mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf noch 2016 damit beginnen, Ihre Mitarbeiter zu schulen.

Dies ist eine wichtige Voraussetzung, damit Ihr Pflegestufenmanagement Anfang 2017 nicht einbricht.

Dass Sie sich die Einführung der neuen Pflegegrade entscheidend vereinfachen können, wissen Sie ja bereits.

Bevor ich Ihnen den entscheidenden Tipp gebe, möchte ich Ihnen aber auch noch kurz die Vorteile und Inhalte des neuen Strukturmodells bzw. der vereinfachten Pflegedokumentation vorstellen.

Das sind die Neuerungen und Vorteile der vereinfachten Pflegedokumentation

Arbeitshilfe zur vereinfachten Pflegedokumentation

Die Ziele der vereinfachten Pflegedokumentation

Weniger dokumentieren und schreiben, mehr Zeit für die Bewohner, dazu noch die Anerkennung und Würdigung der eigenen fachlichen Kompetenz, das sind die Ziele der vereinfachten, entbürokratisierten Pflegedokumentation nach dem neuen Strukturmodell.

Die Reform verspricht einiges – doch hält sie es auch?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Pflegekräfte, die schon nach dem neuen System arbeiten, sehr zufrieden damit sind. Interessant dabei ist vor allem, dass älteren Pflegekräften der Umstieg oft leichter fällt. Diese Ressource sollten Sie nutzen.

Die Vorteile der vereinfachten Pflegedokumentation

Liste Mit dem Strukturmodell rücken Sie die Interessen Ihrer Bewohner in den Mittelpunkt der Pflege. Denn diese Pflege „auf Augenhöhe“ sorgt einfach für mehr Zufriedenheit im Arbeitsalltag auf allen Seiten.
Liste Die Dokumentationskontrollen werden viel weniger Ihrer Arbeitszeit in Anspruch nehmen, da es schlicht weniger Papier zu lesen gibt.
Liste Die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter erhöht sich, was sich langfristig auch auf viele andere Bereiche, z. B. die Fehlzeiten auswirken kann.
Liste Ihre Bewohner und Angehörigen werden zufriedener sein, da wieder mehr Zeit für die Arbeit mit dem Bewohner zur Verfügung steht.
Liste Die Fachlichkeit der Mitarbeiter verbessert sich, da sie sich intensiver mit den Wünschen der Bewohner und Risiken auseinandersetzen.

Weitere praktische Informationen und Tipps zur Einführung des neuen Strukturmodells »

Diese Vorteile allein sollten bereits genügend Anreiz bieten, das neue Strukturmodell möglichst frühzeitig bei Ihnen einzuführen. Aber es gibt ja nach einen weiteren, überzeugenden Grund, zu dem ich gleich noch komme.

SIS ist Dreh- und Angelpunkt der vereinfachten Pflegedokumentation

Mit dem Strukturmodell wird der Pflegeprozess auf 4 Phasen reduziert. Ausgangspunkt ist stets die SIS, die strukturierte Informationssammlung. Dort wird die Sichtweise des Bewohners bzw. dessen Angehörigen mit der fachlichen Einschätzung der Pflegefachkraft verschränkt.

6 zu bearbeitende Themenfelder sowie die Risikomatrix stellen den Ausgangspunkt für die individuelle Maßnahmenplanung (früher „Pflegeplanung“) dar. Hier ist nur noch eine tagesstrukturierende Planung anhand der notwendigen Maßnahmen erforderlich.

Im Pflegebericht werden dann die Abweichungen der Maßnahmenplanung dokumentiert. Außerdem – als 4. Schritt des Pflegeprozesses – legt die Einrichtung individuelle Evaluationsdaten für die Maßnahmenplanung fest.

So ist die SIS aufgebaut

Die SIS besteht aus 4 Bereichen. Im obersten Feld werden der Name des Bewohners, das Datum des Erst- oder Folgegesprächs, die Namen weiterer Gesprächspartner und das Handzeichen erfasst.

Dann folgt die Fragestellung: „Was bewegt Sie im Augenblick? Was brauchen Sie? Was können wir für Sie tun?“ Diese Fragestellungen sollen das Gespräch eröffnen. Die Aussagen des Bewohners werden hier im Originalton dokumentiert.

Dann folgen die Themenfelder und abschließend dann die sogenannte Risikomatrix, in der die pflegerischen Risiken erfasst werden.

Mehr Informationen zu den Themenfeldern und der Risikomatrix... »

Die Prinzipien der Themenfelder

Die Themenfelder leiten den Mitarbeiter durch die für die spätere Maßnahmenplanung relevanten pflegerischen Aspekte. Die Felder sollen mit einer Einschätzung durch die Pflegefachkraft ausgefüllt werden.

Wenn Sie die Themenfelder nun inhaltlich mit den relevanten Bereichen des NBA vergleichen, erkennen Sie die Übereinstimmung zwischen NBA und SIS.

Vergleich der Themenfelder aus SIS und NBA
Quelle: „Stationäre Pflege aktuell“

Und hier schließt sich jetzt der Kreis.

Oder anders ausgedrückt:

Wir sind an dem Punkt angekommen, an dem Sie 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen können:

Nutzen Sie die Übereinstimmungen zwischen
SIS und NBA…

…und sparen Sie dadurch jede Menge Zeit!

Denn aus diesen Übereinstimmungen ergibt sich für Sie der entscheidende Vorteil, dass Sie mit der Umstellung auf das Strukturmodell Ihre Mitarbeiter zugleich auch auf die Themen des NBA vorbereiten.

Denn wenn Ihre Mitarbeiter eine SIS erstellen, erfassen sie somit gleich automatisch die relevanten Informationen für die künftige Einstufung nach dem NBA mit.

Sie schlagen also 2 Fliegen mit einer Klappe und müssen nur einmal beide Themen gemeinsam schulen.

Jetzt kostenlos testen

Wenn Sie die vereinfachte Pflegedokumentation nach dem Strukturmodell und den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff hingegen zu verschiedenen Zeitpunkten einführen, dann bedeutet das fast den doppelten Arbeitsaufwand für Sie!

Völlig unnötig – finden Sie nicht auch?

Das sollten, nein, müssen Sie ausnutzen.

Handeln Sie deshalb möglichst bald!

Dafür müssen Sie aber noch in 2016 auf das neue Strukturmodell umstellen, sonst fehlt Ihnen womöglich die Zeit, um Ihre Mitarbeiter ausreichend auf das NBA vorzubereiten.

Wie das geht, lesen Sie in unserer Spezialausgabe »

Bis zum 1.1.2017 müssen sie darin nämlich topfit sein, weil ab dann der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff mit den 5 neuen Pflegegraden gilt.

Unser 1. Bonus: Nutzen Sie unsere kostenlose Arbeitshilfe – speziell für PDL

Wenn Sie sich jetzt fragen: „Gute Idee, aber wo kann ich mich denn noch genauer darüber informieren?Arbeitshilfe zur vereinfachten Pflegedokumentation Wo erhalte ich Hilfe bei der Umsetzung“, dann darf ich Ihnen unsere schon angesprochene kostenlose Spezialausgabe „So berechnen Sie schon jetzt die neuen Pflegegrade“ noch einmal ans Herz legen und genauer vorstellen.

Darin erhalten Sie alle Informationen zur des neuen Begutachtungsinstrumentes zur Einschätzung der Pflegebedürftigkeit (NBA) in Ihrer stationären Einrichtung.

Sie erfahren, wie Sie den voraussichtlichen Pflegegrad jedes Bewohners berechnen und können so bereits ein Gespür für die neue NBA-Systematik entwickeln.

Das sind die Inhalte :

Liste Überblick über den neuen Pflegebdüftigkeitsbegriff
Liste So schätzen Sie alle Module richtig ein – inklusive konkreter Einschätzungshilfen!.
Liste So errechnen Sie am Ende den richtigen Punktwert und ermitteln den Pflegegrad – einfach und sicher

Die Spezialausgabe ist Teil der Reihe „Stationäre Pflege aktuell“, die sich speziell an Sie als PDL einer stationären Einrichtung wendet.

Wenn Sie die Spezialausgabe „So berechnen Sie schon jetzt die neuen Pflegegrade“ jetzt kostenlos anfordern, erhalten Sie diesen exklusiven Informationsdienst „Stationäre Pflege aktuell“ zusätzlich 14 Tage zum Probelesen – natürlich ebenfalls kostenlos.

Unser 2. Bonus: Die kostenlose Schulungspräsentation

Unsere Arbeitshilfe IWir haben Ihnen eine Schulungspräsentation zusammengestellt, mit deren „Folien“ Sie Ihre Mitarbeiter bezüglich der Änderungen, die das neue Begutachtungsinstrument NBA mit sich bringen, schulen können.

Einfach herunterladen und in der nächsten Schulung anwenden – so einfach geht das!

So erhalten Sie gleich 3 kostenlose Arbeitshilfen für PDL:

die Spezialausgabe „So berechnen Sie schon jetzt die neuen Pflegegrade“, die Schulungspräsentation „Das neue Begutachtungsinstrument (NBA)“ und die aktuelle Ausgabe des Fachdienstes für PDL „Stationäre Pflege aktuell“.

Unser 3. Bonus: Ihre Gratis-Ausgabe von „Stationäre Pflege aktuell“

Mehr Relevanz für die Praxis geht nicht

Ich versichere Ihnen: In „Stationäre Pflege aktuell“ hat wirklich jeder Artikel einen konkreten Bezug zum Arbeitsalltag einer PDL. „Stationäre Pflege aktuell“ ist deshalb so erfolgreich, weil Ihnen als PDL praxisnahes Wissen und Erfahrungen vermittelt wird, mit denen Sie die zahlreichen Herausforderungen Ihres Alltags problemlos bewältigen können.

Das hat seinen Grund, denn mein Kollege Marcel Faißt und ich, wir kommen beide aus der Pflegepraxis:

Das Expertenteam für „Stationäre Pflege aktuell“

Brigitte Leicher und Michael FeißtMarcel Faißt ist Altenpfleger und Dipl. Pflegewirt (FH). Er ist als fachliche Betriebsleitung verantwortlich für 12 stationäre Pflegeeinrichtungen eines freigemeinnützigen Trägers und darüber hinaus in der Fort- und Weiterbildung tätig.

Brigitte Leicher ist Altenpflegerin und Sozialpädagogin. Sie arbeitet als Pflegedienstleitung in einer stationären Pflegeeinrichtung sowie als Dozentin in Fort-und Weiterbildung. Zudem ist sie Fachautorin mehrerer Qualitäts-, Pflege-, Demenzhandbücher und zahlreicher Broschüren für stationäre Pflegeeinrichtung. Als Dozentin schult Sie jährlich zahlreiche Pflegekräfte und PDLs.

Ein kurzes Beispiel aus „Stationäre Pflege aktuell“:

7 Tipps zur erfolgreichen Gesprächsführung mit dem MDK

Eine MDK-Prüfung stellt nicht nur für Sie als Pflegedienstleitung eine besondere Belastungssituation dar, sondern auch für Ihre Mitarbeiter. Letztendlich müssen sie in der Prüfung Rede und Antwort stehen, und die Befürchtung steht im Raum: „Hoffentlich sage ich jetzt nichts Falsches!“

Es gibt keinen goldenen Weg, der Ihnen garantiert, dass eine MDK-Prüfung grundsätzlich stress- und konfliktfrei verläuft. Ich erläutere Ihnen im Folgenden aber 7 Tipps, die meines Erachtens sehr hilfreich sind, einen ruhigen und kompetenten Umgang mit den Prüfern zu bewerkstelligen.

Schließlich ist es äußerst bedauerlich, wenn sich die Stärken Ihrer Pflegeeinrichtung nicht in der Bewertung durch den MDK widerspiegeln, weil Ihre Mitarbeiter einfach zu aufgeregt sind.

Tipp 1: Rechtfertigen Sie sich nicht unnötig

Es macht wenig Sinn, den Prüfer sofort mit Argumenten und Rechtfertigungen zu überhäufen. Vielmehr sollte zu Beginn ausreichend Zeit genommen werden, eine angenehme Gesprächsatmosphäre aufzubauen und dort bereits einen gewissen Status an Übereinstimmung herbeizuführen.

Tipp 2: Argumentieren Sie stets sachlich

Während der Prüfsituation sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass fair und sachlich argumentiert wird. Schließlich ist Ruhe der Schlüssel zum Erfolg.

Emotionen sollten unbedingt zugunsten der Sachlichkeit außer Acht gelassen werden. Sonst besteht die Gefahr, dass „im Eifer des Gefechts“ Worte fallen, die unpassend sind.

Tipp 3: Hören Sie aktiv zu

Um Missverständnisse und Unklarheiten zu vermeiden, sollte aktives Zuhören geübt sein. Es sollte immer bis zum letzten Satz zugehört werden, anstatt nach dem 1. Satz bereits rechtfertigend einzugreifen.

Selbst weniger reden, stattdessen abwarten und zuhören bewirkt oftmals wahre Wunder – schließlich fördert eigenes Schweigen das Reden des anderen, und man findet selbst Zeit, um den Überblick über die Situation zu gewinnen.

Tipp 4: Fragen Sie nach

Sollten Aussagen nicht eindeutig sein, sollten Sie zunächst immer zuerst nachfragen. Es sollten niemals subjektiv Sachverhalte hineininterpretiert werden.

Vielmehr zeigen geschickte Fragen, dass Sie zuhören, um Motive und Hintergründe herauszufinden.

Tipp 5: Nutzen Sie offene Fragen

Offene Fragen, wie z. B. „Was spricht gegen diese Vorgehensweise?“, animieren den MDK-Prüfer, offen zu sprechen und alles mitzuteilen, was er weiß.

Diese Erkenntnisse bieten dann wiederum eine Reihe von Ansatzpunkten, damit Sie ggf. fachlich dagegen argumentieren können. Und: Sie gewinnen Zeit zum Überlegen.

Tipp 6: Verbildlichen Sie Ihre Argumente

Manchmal hilft es, Argumente zu verbildlichen. So sollten Sie Behauptungen nicht einfach in den Raum stellen, sondern sie in nachvollziehbaren Schritten verbildlichen. Das kann im Gespräch durchaus auch das Anfertigen einer Skizze sein.

Tipp 7: Nutzen Sie diese geschickten Formulierungen

Es gibt eine Reihe von geschickten Formulierungen, die das Prüfungsgespräch in eine positive Richtung – und nicht in eine Sackgasse lenken. Argumente können:

  • umgewandelt werden. (Nicht: „Das sehe ich aber anders …!“ Besser: „Sie sprechen ein Problem an, das mehrere Facetten hat. Für mich ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass ...“)

  • umgedeutet werden. (Nicht: „Da bin ich ganz anderer Ansicht...!“ Besser: „Das ist auch eine richtige Überlegung, vielleicht sollten Sie aber Folgendes nicht außer Acht lassen …!“)

  • überhört werden. (Nicht: „Nun, das geht so bestimmt nicht ...“ Besser: „Ja, das ist ein wichtiges Problem, konzentrieren wir uns jetzt doch auf folgende Situation ...“)

  • weitergeleitet werden. (Nicht: „So kommen wir aber zu keinem Ergebnis ...“ Besser: „Bevor Sie hier Folgerungen ziehen, sollten Sie noch Folgendes beachten ...“)

FAZIT: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter anhand dieser 7 Tipps und machen Sie sie so fit für die Prüfinstanzen.

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„Stationäre Pflege aktuell“ bietet Ihnen unabhängige, erprobte und manchmal überraschende Praxistipps für alle Aspekte Ihres beruflichen Alltags als PDL. Die Empfehlungen bieten Ihnen Tipps und Strategien zu folgenden Themen:

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Ich finde, das sind wirklich nützliche Tipps, die jeden Ihrer Mitarbeiter ein Stück weiterbringen... gerade bei schwierigen Thema MDK-Prüfung (zu dem wir natürlich noch viel mehr zu bieten haben...)

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Brigitte Leicher

Beste Grüße aus der Redaktion

Unterschrift Brigitte Leicher
Ihre Brigitte Leicher

Chefredakteurin „Stationäre Pflege aktuell“

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